Tellerfedern (DIN 2093) von MASCHINENPROFI
Tellerfedern, auch Belleville‑Federn genannt, liefern hohe Axialkraft bei kleinem Bauraum und dienen zum Vorspannen, Dämpfen und zum Ausgleich von Längenänderungen. Als Händler bietet MASCHINENPROFI Tellerfedern nach DIN 2093 in vielen Abmessungen sowie in Federstahl und Edelstahl A2/A4. Einzelne Federn lassen sich zu Paketen stapeln: parallel für mehr Kraft, in Reihe für größeren Federweg. Typische Einsatzfelder sind Lager‑, Kupplungs‑ und Ventiltechnik, Schraubverbindungen und der Apparatebau. Innen‑ und Außendurchmesser, Materialdicke und Kennwerte zur Auslegung finden Sie in den Artikelangaben. Wählen und bestellen Sie die passende Tellerfeder für Konstruktion oder Wartung jetzt bequem bei MASCHINENPROFI.
Tellerfedern DIN 2093 – Auswahl, Auslegung und Einsatz im Maschinenbau
Tellerfedern nach DIN 2093, häufig als Belleville‑Federn bezeichnet, sind konische Ringscheiben aus Federstahl mit charakteristischem Kraft‑Weg‑Verhalten. Sie erzeugen hohe Axialkräfte auf kurzer Strecke und sind damit ideal, um Vorspannung aufzubauen, Setzerscheinungen auszugleichen und Bewegungen innerhalb einer Baugruppe kontrolliert zu begrenzen. MASCHINENPROFI stellt Ihnen als Händler ein breites Spektrum an Abmessungen und Werkstoffen bereit, abgestimmt auf Anforderungen im Maschinen‑, Fahrzeug‑ und Anlagenbau.
Die Auswahl beginnt mit dem Bezug auf Wellen‑ oder Bohrungsführung sowie den verfügbaren Bauraum. Entscheidend sind Innen‑ und Außendurchmesser, Blechdicke, freie Höhe und das Blockmaß. Aus den Kennwerten ergibt sich die Federkennlinie, die den nutzbaren Federweg und die erreichbaren Kräfte beschreibt. Die Norm gruppiert Tellerfedern in Reihen mit unterschiedlichen Dicken‑Durchmesser‑Verhältnissen, sodass sich für kompakte Baugruppen ebenso Lösungen finden wie für Anwendungen mit größerem Wegbedarf. Beim Werkstoff haben sich legierte Federstähle mit geeigneter Wärmebehandlung bewährt; für feuchte oder chemisch belastete Umgebungen kommen Varianten aus Edelstahl A2 oder A4 in Betracht. Oberflächen wie Phosphatierung oder ein leichter Korrosionsschutzfilm unterstützen die Handhabung und den Betrieb.
Durch das Stapeln mehrerer Federn lässt sich die Kennlinie anpassen. Gleichsinnig geschichtete Pakete erhöhen die Kraft bei gleichem Weg, gegensinnig angeordnete Kombinationen vergrößern den Weg bei vergleichbarer Kraft. In der Praxis werden beide Prinzipien kombiniert, um ein gewünschtes Verhalten zu erreichen. Dabei sind Reibung im Paket, Toleranzen und die zulässige Spannung zu berücksichtigen. Wichtig ist außerdem die saubere Zentrierung auf Bolzen oder in passenden Aufnahmen, damit die Kraft mittig eingeleitet wird und kein Kippen entsteht. Die Anlageflächen sollten plan, gratfrei und je nach Anwendung trocken oder leicht gefettet sein. Das Blockmaß darf im Betrieb nicht überschritten werden, um eine dauerhafte Verformung zu vermeiden.
Anwendungen reichen von der Lagerluft‑ und Axialspiel‑Einstellung über die Vorspannung in Kupplungen und Ventilen bis hin zur Stabilisierung von Schraubverbindungen, wenn eine federnde Komponente gefordert ist. Zur Abgrenzung lohnt der Hinweis: Tellerfederscheiben nach DIN 6796 sind speziell für Schraubverbindungen ausgelegt, während Tellerfedern nach DIN 2093 als universelle Federn in Baugruppen dienen. Im Onlineshop von MASCHINENPROFI finden Sie zu jeder Abmessung die relevanten Maße und Kennwerte, sodass Sie die passende Tellerfeder zielgerichtet auswählen und unmittelbar beschaffen können.
